Veranstalter dieses lobenswerten, da etwas außergewöhnlichen Programms ist der Arbeitskreis Film e.V. (AKF), welcher sich für das Kino in der Filmgalerie, die „Regensburger Kurzfilmwoche“ – wieder ab 14. März – und diverse andere filmkulturelle Events verantwortlich zeigt.
Die israelische Woche wird zusammen mit dem Freundeskreis Israel Regensburg und Oberbayern gestaltet. Im Fokus stehen zunächst seltene israelische Filmperlen, die jeden Abend um 18.45 und um 20.45 Uhr in der Filmgalerie gezeigt werden.
Neben den Dokumentarfilmen wie „Jaffa – The Orange’s Clockwork“, „The Cemetry Club“, „Nicht ganz koscher“ und den Spielfilmen „Die syrische Braut“, „Du sollst nicht lieben“ und „Walk on Water“ gibt es verschiedene Vorträge, um einen tieferen Einblick in die israelische Kultur zu bekommen.
Am Donnerstag, 1. Dezember macht die Islamwissenschaftlerin Carmen Matussek den Auftakt. Iht Thema: „Israel in den Medien – Behauptungen und Tatsachen“. Gerahmt wird der Vortrag von ein paar aktuellen israelischen Kurzfilmen und israelischem Wein. Matussek wird am Freitag, den 2. Dezember um 17.30 Uhr in der Filmgalerie auch zum Thema „Die Palästinenser“ sprechen, um inhaltlich auf die Dokumentation „Jaffa“ vorzubereiten.
Am Sonntag, den 4. Dezember gibt es eine Matinee-Veranstaltung: Professor Dr. Matthias Volpert wird zum Thema „Israel – Koexistenz der Gegensätze“ einen Vortrag halten. Begleitet wird er von Reisebildern aus Israel, anschließend gibt es leckere Speisen aus der israelischen Küche.
Die „Israelische Film- und Kulturwoche“ verspricht, ein gleichermaßen anspruchsvolles wie unterhaltsames Vergnügen zu werden. Aus den Erfahrungen bisheriger Veranstaltungen werden eben auch die das Publikum einbindenden Diskussionen mit ihren spannenden Verläufen wieder vorbildliches Aushängeschild des kulturellen Austauschs sein. Der Eintritt zu allen Vorträgen ist frei, ebenso zur Eröffnungsveranstaltung mit den Kurzfilmen.

