„Preisorientiert Konsumieren“

Marco Eberl hat mit der Plattform Scoople ein umfangreiches Informationsangebot über die besten Essens- und Getränkepreise der Stadt geschaffen.

Marco Eberl hat Scoople.de erfunden.

Jeder kennt Daily Deal oder Groupon – interessantes Angebot finden, Gutschein ausdrucken, sparen. Meist gelten sie für Reisen oder Geschenkideen. Der 22-jährige Wirtschaftsinformatikstudent Marco Eberl hat im April die Seite „scoople.de“ ins Leben gerufen. Dort präsentiert er die Daily Deals der Regensburger Restaurants und Kneipen. „Von der Seite profitieren vor allem die Gastronomen und Studenten. Wer preisorientiert konsumieren möchte, kann sich bei scoople einen Überblick über die gültigen Angebote verschaffen“, so Marco Eberl.

Scoople steht für „Specials and Coupons for People”. Der Name ist eher aus der Not entstanden. „Ich war auf der Suche nach einer noch nicht vergebenen Domain, da habe ich dann mit ein paar Ideen gespielt und am Ende kam Scoople dabei raus“, erzählt der Student. „Mir war wichtig, dass der Name kurz ist und sich gut merken lässt“. Ein halbes Jahr lang hat Eberl die Plattform entwickelt, vier bis fünf Stunden pro Tag Zeit investiert. Anfang April ging Scoople.de online und erfreut sich seitdem stetig wachsender Beliebtheit.

Neben der Unterteilung in Restaurant, Bar/Café und Freizeit bietet die Seite auch Gutscheine an. Allerdings wird diese Option von den Gastronomen noch nicht häufig nachgefragt oder genutzt. „Prinzipiell lässt sich sagen, dass Barbesitzer eine affirmativere Haltung gegenüber dem Internet haben als Gastronomen“, resümiert Eberl. Das Angebot aber soll stetig wachsen und ausgebaut werden. Bis jetzt ist Scoople nur für Regensburg nutzbar, es sollen zukünftig aber noch weitere Städte hinzu kommen. Außerdem soll noch eine Kommentarfunktion in die Website implementiert werden.

Der Wirtschaftsinformatiker, der auch seine Bachelorarbeit über Scoople geschrieben hat, profitiert auch im Studium von den Erfahrungen mit der selbst programmierten Seite. „Es lässt sich schon sagen, dass die Arbeit mit der Seite mehr dem Studium hilft als anders herum. Aber ohne dieses Studium wäre ich auch nicht auf die Idee gekommen, so etwas ins Leben zu rufen“, meint Eberl.

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