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Carmen Schick
27. Dezember 2018

Alle Jahre wieder…die Fahrplanänderung

Seit 9. Dezember gelten die neuen Fahrpläne der Bahn und des RVV. Und wie jedes Jahr sorgen die Änderungen für Verwirrung und Chaos. Wir bringen Licht ins Dunkle.

Die Fahrplanänderungen sorgen für Verwirrung und bringen auch einige Neuerungen für 2019. Foto: Carmen Schick

Regensburg. Alle Jahre wieder…die Fahrplanänderung

Seit 9. Dezember gelten die neuen Fahrpläne der Bahn und des RVV. Und wie jedes Jahr sorgen die Änderungen für Verwirrung und Chaos. Wir bringen Licht ins Dunkle.

Montagmorgen 08:04 Uhr am Fischmarkt. Zitternde Studenten stehen an der Bushaltestelle und warten. Der 2er entfällt. Ob ein direkter Zusammenhang zur Fahrplanänderung besteht, weiß keiner so genau, aber das Gefühl, dass die Fahrplanänderungen mal wieder für Chaos sorgen, hat aber wohl fast jeder an diesem Morgen. Im letzten Jahr zum Beispiel, dauerte es zwei Wochen bis ein 2er zum ersten Mal wieder pünktlich war. Anders als vor einem Jahr ändert sich für die Hauptlinien dieses Mal jedoch vergleichsweise wenig. Der 6er behält seine neue Strecke, entlang des Justizgebäudes, bei. Die Buslinien C1, C2, C4, C6, 1, 2, 4, und 11 verändern sich auch nicht. Daher dürfte die Auswirkung der Fahrplanänderungen auf diese Strecken nur minimal sein.

Betroffen sind eher Pendler zum Beispiel aus Straubing oder Schwandorf. Die interessanteste Neuerung ist aber wohl die Direktverbindung vom Regensburger Hauptbahnhof zum Münchner Flughafen, bei der die Züge beginnend ab 03:18 Uhr am Morgen bis 22:14 Uhr stündlich fahren.

Nur wenige Änderungen in Regensburg

In Regensburg direkt ändern sich nur wenige Dinge. Die Haltestelle Römerstraße wurde verlegt und wird nicht mehr von allen Linien bedient. Zusätzlichen entstehen mehrere neue Haltestellen: die Lotte-Branz-Straße, die Benzstraße und Regensburg Museum der Bayrischen Geschichte. Letztere wird jedoch nicht von den Hauptlinien 1, 2 oder 11 sondern lediglich von den Linien D, N1, 3, 8, 9, 12, 13 und 28 (Linie 28: nur an Sonn- und Feiertagen) angefahren. Eine weiter Änderung, die erst mit dem neuen Jahr kommt, sind die Tarifpreise. Diese steigen teilweise deutlich, so kostet ein Einzel-Ticket bald 40 Cent mehr und somit stolze drei Euro. Grund hierfür ist, dass der RVV anregen möchte, Tickets im Vorverkauf zu erwerben. An Automaten und auf dem Handy ist nämlich weiterhin der bisherige Preis gültig. Dies soll dazu führen, Verspätungen zu verhindern, indem Busfahrer vom Ticketverkauf entlastet werden. Die restlichen Tarife werden zum Glück nur geringfügig teurer oder bleiben sogar gleich. Anders als bisher wird dann auch das Öko-Ticket neu strukturiert und zumindest im Stadtgebiet Regensburg günstiger sein.

Unser Tipp: Tickets lieber über die RVV-App kaufen, geht mit eigenem Account schnell und man spart sich fast 15 Prozent des Einzel-Ticket-Preises.

Mehr Infos zu einzelnen Linien und sonstigen Änderungen, sowie den neuen Tarifen findet ihr hier: www.rvv.de/fahrplanwechsel

Carmen Schick