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12. März 2019

Ohne sie bleibt die Party still

Die DJs Alexander Müller und Michael Maier haben schon auf unzähligen Veranstaltungen als Duo aufgelegt und das Publikum mit ihrer Musik begeistert.

Alexander Müller (li.) und Michael Maier rocken gemeinsam das DJ-Pult. Foto: Patrick Artmann

Regensburg. Einmal vor großem Publikum auflegen – davon träumt wahrscheinlich jeder, der gerne DJ werden möchte. Alexander Müller und Michael Maier haben zusammen die Agentur Freak 0ut Regensburg und treten als DJ-Duo auf verschiedenen Veranstaltungen auf. Seit über fünf Jahren sind die beiden in dieser Formation unterwegs. „Ich höre gerne Musik und ich freue mich, wenn ich das auf die Leute übertragen kann“, sagt Alexander Müller. „Wir heizen den Leuten gerne ein“, stimmt Michael Maier zu. Mitbringen sollte man für den Beruf DJ nämlich vor allem eins: Leidenschaft zur Musik. Wenn man wie die beiden Jungs vorhat, auf unterschiedlichen Veranstaltungen aufzulegen, sollte man sich zudem mit verschiedenen Genres und bekannten Hits der Musikgeschichte auskennen. „Wir legen auf Hochzeiten, Festivals, Firmenfeiern und in Clubs auf, das ist ganz unterschiedlich“, sagt Maier.

Zusammen haben sie bereits beim Farbgefühle-Festival am Schloss Pürkelgut und beim Sommertanz Festival in Cham die Menge gerockt. Obwohl man sich als DJ gut mit Musik auskennen sollte, darf man natürlich auch eine Vorliebe haben. So wie das Duo. „Am liebsten legen wir EDM (Elektronische Tanzmusik) auf, das ist vergleichbar mit der Musik von David Guetta und Avicii“, sagt Müller. Je nach Auftrag muss die Musik natürlich auch an das Publikum angepasst werden. „Man muss sich erst einmal an das Publikum herantasten und schauen, welche Musik am besten ankommt“, sagt Maier. Denn oft werde ein Mix aus verschiedenen Genres gebucht.

Neben Musik-Kenntnissen sollte man als DJ ein Gespür für die Stimmung des Publikums mitbringen. Das verlässt sich schließlich auf einen. Bevor man vor größeren Mengen auflegen darf, sollte man sich erst ausprobieren. Mit einem Equipment und guten Beziehungen geht das am besten. Denn wer sich Tipps von einem DJ holen kann, hat einen Vorteil. So gesehen kann man jederzeit mit dem Beruf DJ starten, denn auch ein Quereinstieg ist möglich. Gewöhnen muss man sich allerdings an die Arbeitszeiten, denn die sind meist abends und am Wochenende. Je nachdem, ob man später in einer Agentur arbeitet oder sich selbstständig macht, sind die Aufträge mehr oder weniger spontan. „Meist werden wir schon Wochen oder Monate vor der Veranstaltung gebucht“, sagt Maier. Als DJ kann man hauptberuflich, aber auch nebenberuflich wie die beiden Jungs arbeiten. Die meisten DJs sind selbstständig und nur wenige sind fest angestellt. Auf wie vielen Events die beiden schon aufgelegt haben, können sie mittlerweile gar nicht mehr zählen.

Für alle, die Interesse am Beruf des DJ haben, gibt es DJ-Schulen in ganz Deutschland. Dort lernt man je nach Vorkenntnissen von Profis einige Tipps und Tricks.