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Benedikt Baumgartner
06. September 2019

Spikeball – der Funsport für die Uni

Den ganzen Tag im Hörsaal hängen oder in der Bib über Büchern buckeln? Raus an die frische Luft! Spikeball verschafft müden Studenten Bewegung.

Perfekt für eine kurze Partie zwischen zwei Vorlesungen oder als Belohnung nach einer konzentrierten Lernsession: der neue Trendsport Spikeball. Foto: coachwood – stock.adobe.com

Regensburg. Spikeball ist der neue Trendsport, der in diesem Sommer aus den USA zu uns nach Deutschland herübergeschwappt ist. Er bietet die perfekte Auszeit im stressigen und – seien wir ehrlich – oft auch eintönigen Uni-Alltag. Mal kurz die anstehenden Prüfungen oder die Deadline für die Hausarbeit vergessen, bei einer Partie Spikeball ist das eine Selbstverständlichkeit. Statt Lernfrust beim Pauken steht Adrenalin bei einer schnellen Spielrunde auf dem Stundenplan.

Aber wie funktioniert Spikeball überhaupt? Im Grunde kann man sich den Trendsport wie eine actiongeladene Mischung aus Volleyball und Squash vorstellen, nur im Miniformat. Denn an Zubehör wird lediglich ein kleines, rundes Trampolin sowie ein Gummiball gebraucht. Gespielt wird zwei gegen zwei. Wie beim Volleyball müssen die beiden Teamkameraden den Ball annehmen, wenn er vom Gegner kommt, und mit insgesamt maximal drei Kontakten wieder zurückspielen. Statt über ein Netz wird der Ball aber in das Minitrampolin geschlagen – ähnlich wie beim Squash, nur horizontal. Landet der Ball auf dem Boden, bekommt das gegnerische Zweierteam einen Punkt.

Die Feinheiten des Spiels werden schnell klar, wenn man den Namen ins Deutsche übersetzt, denn „Spike“ bedeutet so viel wie „Schmettern“. Auch wenn der Sport wie ein kleiner Freizeitspaß daherkommt, der Schweiß fließt trotzdem schnell.

Perfekt für eine kurze Partie zwischen zwei Vorlesungen oder als Belohnung nach einer konzentrierten Lernsession machen Spikeball mehrere Faktoren. Zum einen braucht man keine großen Teams. Die Leute aus der Lerngruppe können direkt zusammen zum Spikeballspielen weiterziehen. Auch viel Platz ist nicht nötig. Ein paar Meter Auslauf um das zentrale Minitrampolin herum reichen aus. Außerdem ist dieses leicht zu transportieren, nicht zu teuer in der Anschaffung und neben dem kleinen Gummiball auch alles an Equipment, was mitgebracht werden muss. Schläger sind beispielsweise überflüssig, denn wofür hat man seine Hände?

Zum anderen ist Spikeball der ideale Sport, um direkt den Alltags- oder Uni-Stress zu vergessen. Es gibt keine Verschnaufpausen, jeder muss immer hellwach und mit dem Kopf voll beim Spiel sein. Außerdem kann einfach jeder mitspielen, ob groß oder klein, Sportskanone oder Couchpotato. Das Ballgefühl, wie man am besten den Ball mit der flachen Hand auf das Trampolin schmettert, stellt sich extrem schnell ein und durch die andauernde Action fällt das Workout nebenbei total einfach.

Somit darf Spikeball mit Fug und Recht zum perfekten Uni-Sport gekürt werden. Schnell und einfach zu spielen, jede Menge Fun-Potenzial und jeder kann direkt mitmachen – so lernt man ganz nebenbei auch noch neue Leute kennen, anstatt allein in der Bib zu versauern. Also raus auf die Uni-Wiese, Schuhe aus, Trampolin in die Mitte geschmissen und los geht’s!

Benedikt Baumgartner