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Titelfoto: Der Spalt
05. Dezember 2014

Transsexualität als Filmstoff

Bisher lief „Der Spalt“ von Kim Schicklang vor ganz unterschiedlichem Publikum. Eines verbindet sie jedoch alle. Egal ob Filminteressierte, Filmschaffenden, Philosophen, Psychologen oder „Betroffenen“, die Geschichte von Alex hat sie gleichermaßen bewegt.

Marie Fischer spielt die transsexuelle Alex im Film „Der Spalt“.

Regensburg.Nach Köln und Dortmund flimmert der Film „Der Spalt“ von Kim Schicklang nun auch in Regensburg über die Kinoleinwand. Am Donnerstag, 11. Dezember ist das gesellschaftskritische Drama ab 18.30 Uhr im Andreasstadel zu sehen.

„Der Spalt“ erzählt die Geschichte von Alex, gespielt von Marie Fischer, einer Frau, die auf Grund vermännlichter Körpermerkmale dem männlichen Geschlecht zugeordnet wurde. Sie lebt in einer Welt, in der die Leute um sie herum Schwierigkeiten haben, sie einzuordnen. Um sich selbst zu finden und ihrer Umwelt zu zeigen, wer sie wirklich ist, beginnt sie gegen die gesellschaftlichen Normen und Stereotypen zu rebellieren.

Transsexualität ist für viele Menschen immer noch ein Tabuthema. Um sich damit auseinanderzusetzen und aufzurütteln, versucht Kim Schicklang nicht von außen auf das Geschehen zu blicken, sondern die Innensicht von „Betroffenen“ zu zeigen. Wer sich selbst ein Bild vom Film und seinen Darstellern machen möchte, hat am Donnerstag die Möglichkeit dazu.

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