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Veronika Königer
19. September 2019

Wandern in Regensburg

Lust auf Natur? Wir haben ein paar schöne Wanderstrecken herausgesucht, die ihr ganz einfach an einem Tag von Regensburg aus schafft – auch ohne Auto!

Der Ausblick vom Schwarzenfels aufs Donautal bei Sinzing entschädigt für alle Mühen beim Aufstieg. Foto: Veronika Königer

Albertus-Magnus-Weg (8 Kilometer)

Mit schöner Aussicht auf Regensburg führt euch der Albertus-Magnus-Weg von der alten Seidenplantage über die Winzerer Höhen zum Adlersberg. Insgesamt zehn Stationstafeln weisen euch dort den acht Kilometer langen Weg und informieren über die Naturschätze, die ihr entlang der Wanderung findet, zum Beispiel über den Wein, der dort angebaut wird. Wenn ihr euer Smartphone mitnehmt, könnt ihr an den Tafeln jeweils einen QR-Code scannen und euch einen kurzen Audiobeitrag anhören, in dem Menschen von ihrer Arbeit in dem Gebiet erzählen. Die Tour selbst bietet euch einen schönen Weg durch Wald und Wiesen mit tollen Ausblicken über die Stadt – ihr müsst einfach nur immer der Markierung folgen, einem weißen Quadrat mit einem orangefarbenen Strich. Zum Startpunkt an der Seidenplantage kommt ihr mit dem Bus zur Haltestelle Dreifaltigkeitsberg, vom Adlersberg zurück geht ebenfalls ein Bus.

Über die Mattinger Hänge (8 Kilometer)

Dieser Weg führt euch vom Bahnhof Sinzing durch das Naturschutzgebiet Mattinger Hänge zum Bahnhof in Gundelshausen. Beide Stationen sind nur ein paar Minuten per Bahn von Regensburg entfernt und liegen im Geltungsbereich des Semestertickets. Vom Bahnhof Sinzing aus folgt ihr der Bruckdorfer Straße bis zur Staatsstraße. Dort geht ihr rechts über die Brücke und biegt dann links in die Laberstraße ein, der ihr am Reitzentrum vorbei bis zu einer kleinen Brücke auf der linken Seite folgt. Über diese hinüber geht es nach rechts bis zur Staatsstraße, die ihr überquert und dem Wanderweg geradeaus bis zum Wald folgt. Dort geht ihr geradeaus, immer der Markierung mit dem grünen Rechteck im weißen Rechteck nach. Der Weg führt euch bergauf durch Wald und Wiesen mit verschlungenen Pfaden, und bietet einen tollen Ausblick über die Donau vom Schwarzenfels aus, wo früher eine Burg stand. Ihr folgt der grünen, rechteckigen Markierung bis nach Rosengarten, wo ihr auf eine Straße trefft. Die geht ihr entlang bis nach Lohstadt, jetzt mit der Markierung rotes Dreieck, und weiter bis nach Gundelshausen. Der Bahnhof befindet sich dort am Ortsausgang.

Walhalla-Rundweg (9,5 Kilometer)

Ein Klassiker ist natürlich eine Wanderung zur Walhalla. Dieser Rundweg führt euch aber noch weiter bis zur Hammermühle und dann an der Donau entlang wieder zurück. Start ist in Donaustauf an der Bushaltestelle Donaustauf/Kriegerdenkmal. Von dort aus folgt ihr der Wörther Straße am Fürstengarten vorbei und biegt links in die Walhallastraße ein. Nach ungefähr hundert Metern findet ihr auf der rechten Seite den Treppenaufgang zur Salvatorkirche. Von der Rückseite der Kirche aus führt ein Pfad durch den Wald zur Walhalla, der Weg ist mit einem grünen Punkt im weißen Rechteck markiert. An der Walhalla angekommen, könnt ihr den schönen Ausblick über das Donautal genießen und dann die Treppen zum Walhalla-Parkplatz hinabgehen. Von dort aus folgt ihr dem Weg bis zur Hammermühle, der mit einem grünen Dreieck innerhalb eines weißen Rechtecks markiert ist. Bei der Hammermühle geht es dann nach rechts über die Staatsstraße und auf einem schönen Weg mit der Markierung grüner Kreis im weißen Rechteck in Richtung Sulzbach. Am Fuß der Walhalla und an der Donau entlang kommt ihr dann wieder nach Donaustauf zum Ausgangspunkt.

Veronika Königer