Heimspiel die 9.

Vom 15. Bis 22. November laufen erneut ganz besondere Filme in den Regensburger Altstadtkinos: Das Heimspiel Filmfestival findet inzwischen zum neunten Mal statt.

Oscargewinnerin Kathryn Bigelow blickt in „Detroit“ (18. November) auf Rassismus und Unterdrückung in den USA. Foto: Concorde Filmverleih

Das Heimspiel Festival hat wieder ein außergewöhnliches Programm zu bieten: Neben deutschen und internationalen Highlights werden Filme der Rubrik „Deutscher Nachkriegsfilm – Kino der Ambivalenz“ und „Film meets Sound“ präsentiert. Außerdem gibt es eine Hommage an Mario Adorf, einen der bekanntesten deutschen Schauspieler.

In Kooperation beteiligen sich auch in diesem Jahr wieder das Ostentorkino, der Akademiesalon und der Wintergarten im Andreasstadel sowie die Filmgalerie im Leeren Beutel, wo ab nachmittags die verschiedenen Streifen laufen. Hier besteht außerdem die Möglichkeit, mit Schauspielern, Regisseuren und Produzenten ins Gespräch zu kommen. Doch wie sieht es eigentlich hinter den Kulissen des Festivals aus?

Das Filmfestival
 
Das Filmfestival "Heimspiel 9" startet am 15. November.

Für die mitwirkenden Studenten der Universität Regensburg bedeutet das zunächst einmal, unzählig viele Filme zu sichten und diese zu besprechen. Es handelt sich hierbei um Streifen abseits des Mainstream, welche aber definitiv sehenswert sind! Um sich Anregungen für die Präsentation zu holen, durften die Studenten unter anderem das Filmfest in München besuchen.

Da ein gut durchdachtes und geplantes Programm allein nicht ausreicht, musste zunächst bei den Verleihern der Filme angefragt werden. Zudem werden auch viele Schauspieler und Regisseure eingeladen, die untergebracht werden müssen. Deshalb kümmert sich ein Team um die Betreuung der Gäste, deren Unterbringung und Anreise.

Und natürlich ist die Werbung wichtig: Jedes Jahr wird das Titelbild des Heimspiel Festivals neu gestaltet. Dazu schneiden die Studenten einen Trailer, betreuen die die Homepage und den Social-Media-Auftritt und organisieren die Pressearbeit. Diese Arbeit geschieht in Teams, die sich gegenseitig unterstützen.

Ab dem 15. November können die Studenten und Besucher das Ergebnis dieser Vorbereitungen sehen, die bereits im Sommersemester begonnen haben. Tickets für das Heimspiel 9 bekommt ihr im Ostentorkino, im Andreasstadel, in der Filmgalerie oder am Lehrstuhl der Medienwissenschaften.

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