Die Rebellion der Livekultur

Unter dem Motto „Mehr Raum für Livekultur“ ruft der Kulturverein Scants of Grace e. V. zu einer Kundgebung am Freitag, 8. Mai auf dem Bismarckplatz auf. Neben einigen Reden stehen von 19 bis 20.30 Uhr auch zwei Konzerte auf dem Programm.

Mit dabei ist auch Singer und Songwriter Manulo von Ohrange.

Florian Gmeiner, der Vorstand von Scants of Grace, ruft zur Rebellion. Seit 15 Jahren sucht der Verein immer wieder nach geeigneten Räumen für die Livekultur. Nun ist auch der letzte Versuch, die H5, eine Lagerhalle im Stadtosten, die der Verein für größere Veranstaltungen nutzen wollte, gescheitert. Dabei hatte OB Joachim Wolbergs Veranstaltern wie ihm versprochen, mehr Livekonzerte in Regensburg zuzulassen. Zwar gebe es nach dem Aus des L.E.D.E.R.E.R. e. V. und des Art Clubs noch einige kleine Bühnen, aber auch die hätten mit der streng reglementierten Veranstaltungsanzahl zu kämpfen. Auf diese Missstände und Missverständnisse rund um das Thema „Livekultur“ in der Stadt will der Verein nun mit Hilfe einer Kundgebung aufmerksam machen. Geneinsam mit anderen Veranstaltern und Künstlern geht es dafür am Freitag auf den Bismarckplatz.

Zu den Sympathisanten gehören auch Regensburger Bands, die an diesem Abend ohne Gage spielen werden. Mit dabei ist Singer und Songwriter Manulo von Ohrange. Beisser, die neue Band von Fuadadeimuada-Frontmann Sebastian und LaBrassBanda-Schlagzeuger Tobi Weber musste kurzfristig absagen. Darum ist der Verein nun auf der Suche nach einem neuen Akt. Alle die an der Livekultur in der Stadt interessiert sind, sollten diesen Termin nicht verpassen.

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