Das Schnellcafé der Malefizen

Seit Montag spielen zwei Tunichtgute dem Hunger in der Altstadt einen Streich. Ihr Mittel der Wahl: schnelle und gesunde Sandwiches. Niedergelassen haben sich die Max-und-Moritz-Schlawiner in der Pfarrgasse.

Maximilian Reif (li.) und Julian Meindl (re.) sind noch Gastroneulinge. Mit dem Malefiz sorgen sie für frischen Wind

Ein Café, in dem es schnell geht, oder gesundes Fastfood in gemütlicher Caféatmosphäre – das haben sich die beiden Gastroneulinge Julian Meindl und Maximilian Reif auf die Fahnen geschrieben. In den Räumen des ehemaligen Lola bieten sie seit Montag, was sie selber in der Altstadt seit Jahren vermissen: „Ein kleines, sympathisches Café, in dem man was Schnelles essen kann“, so Reif. Denn die Fastfood-Szene in Regensburg könne ruhig etwas Abwechslung vertragen.

Der Name des Schnellcafès: Malefiz

Julia Lamml Julia Lamml Julia Lamml
 
 
 
 

Mit dem urbayerischen Ausdruck erinnern sich die gebürtigen Straubinger an ihre „Bazi“-Zeit. „So haben uns früher unsere Opas genannt, wenn wir was angestellt haben“, erklärt Reif. Dazu grinsen von den Bildern an der Wand das Who-is-Who altbekannter „Malefize“: Bud Spencer und Terrence Hill von der einen Seite - Harrison Ford von der anderen.

Dabei fühlt man sich im Malefiz so gar nicht wie in einem Lausbubencafé. Von den gemütlichen Stehtischen mit Barhockern, über den niedrigen Cafébereich mit Sitzbank bis hin zur lockeren Loungeecke gegenüber der Bar ist die Deko im Landhausstil gehalten. Viel Holz, dazu hellblauer Stoff für die Sitzflächen und als behagliches Extra zwei bis drei Kissen. Schwarze Lampenverkleidungen und kleine silberne Vierecke im Thekensockel peppen den Look auf. Ans schnell Essen und verschwinden denkt man hier eher nicht.

Doch genau das wollen die beiden vor allem mittags bieten. Das Ziel: Den Gast in fünf Minuten mit einem kleinen Mittagsmenü samt Biolimonade oder Tee zu versorgen. Und das mit überwiegend regionalen Zutaten und nicht zu Wirtshauspreisen.

Für den Anfang haben sich Reif und Meindl daher auf eine eher begrenzte Speisekarte konzentriert. Eine kleine Auswahl an Sandwiches macht den Anfang – mit Zutaten, die jeder kombinieren kann, wie er mag. Opera-Kuchen und Rehorik-Kaffee sowie eine kleine Bierauswahl runden das Angebot der kleinen Schlingel ab.

Geöffnet hat das Malefiz Montag bis Freitag von 11 bis 2 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 20 bis 2 Uhr.

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