60 Künstler auf neun Plätzen

Von 6. bis 9. September veranstaltet der Kulturverein Mischkultur e. V. wieder das größte Straßenzirkusfestival Ostbayerns.

Das sechste Regensburger Kulturpflaster zeigt unter anderem virtuose Jonglage von Spot the Drop (Bild), ein Kleiderschrankland und einen depressiven Schwarzclown auf Rollschuhen. Foto: Stefan Nölle

Das Herz von Regensburg schlägt von 6. bis 9. September wieder für die Welt des neuen Zirkus: Artistik, Jonglage, Theater, Puppenspiel, Akrobatik und Musik – im direkten Kontakt mit dem Publikum. Das Pflaster der Altstadt rund um den Haidplatz wird zum Kulturpflaster für internationale und regionale Künstler und Künstlergruppen aus Argentinien, Kanada, Großbritannien, Israel, Frankreich, Spanien, den Niederlanden, Slowenien, Italien, Schweden und natürlich Regensburg.

Als Festivalauftakt spielen Spot the Drop am 6. September um 19.30 Uhr ihr neues Abendprogramm „Stehfleisch und Sitzvermögen“ im Innenhof des Thon Dittmer Palais. Karten hierfür gibt es ab sofort an den bekannten Vorverkaufsstellen oder auf www.okticket.de. Das Programm an den insgesamt neun Spielorten wechselt stündlich. So könnt ihr selbst wählen, welchen Künstler ihr wann sehen möchte – je nach Interesse könnt ihr so euer ganz eigenes Kulturpflasterprogramm zusammenstellen. Das Kulturpflaster kostet keinen Eintritt. Stattdessen entscheidet jeder nach der Show selbst, wie viel Geld er den Künstlern in den Hut geben möchte. Das Straßenprogramm wird am 7. September um 18.45 Uhr am Haidplatz eröffnet. Im Anschluss beginnt das Programm an den Spielorten und ab 20 Uhr spielt die legendäre Hochzeitskapelle am Haidplatz auf. Wer nach Ende des Straßenprogramms noch weiter feiern möchte, kann dies beim Konzert von Vebleefetzer in der Bodega tun.

Bis auf zeitweise am Haidplatz gibt es keine Bühnen, denn Straßenkunst lebt vom direkten Kontakt mit dem Publikum und entfaltet so ihre einzigartige Unmittelbarkeit. Kulturpflasterspielorte sind der Innenhof des Thon-Dittmer-Palais, der Fechthof, Rathausplatz, Kohlenmarkt, Spielplatz Scheugässchen, Baumhackergasse, Haidplatz und der Orphee/Bodega-Hof. Auf seinem Weg vom Kohlenmarkt bis zum Spielplatz Scheugässchen könnt ihr über Außergewöhnliches staunen und euch von Ungewöhnlichem begeistern lassen. Zum Beispiel von Circolabile, die davon erzählen, was passieren kann, wenn sich zwei Clowns zum Campen entscheiden. Am Rathausplatz parodieren unter anderem Circo Alboroto unter der Prämisse „different styles, same harmony“ eine Musikgruppe, die zum Zusammenspielen gezwungen ist. Und Matthias Romir zeigt, was in einem depressiven Schwarzclown auf Rollschuhen steckt.

Das Zentrum des Festivals ist der Haidplatz mit zwei Spielflächen, Essens- und Getränkeständen sowie Tischen und Bänken zum Verweilen, Austauschen und Stärken. Und natürlich gibt es auch wieder Bühnenkonzerte: Am Freitagabend spielt die Hochzeitskapelle und am Samstagabend kommen Vebleefetzer aus Italien mit Reggae, Swing und Folk ‘n ‘Roll.

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