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25. Juni 2019

Campus goes Klimaschutz

Unter dem Motto #URweekforfuture startet am 1. Juli die erste Nachhaltigkeitswoche der Universität Regensburg. Fünf Tage lang gibt es praktische Tipps rund um veganes Essen, Upcycling und nachhaltiges Reisen.

Bewusster einkaufen und damit die Umwelt schützen: Praktische Tipps dazu gibt’s bei der ersten Nachhaltigkeitswoche der Universität Regensburg. Foto: Antonia Pröls

Regensburg. „Umweltschutz ist nur für Ökos, Klimaschutz ist kompliziert und regionales Essen zu teuer“: Um Nachhaltigkeit ranken sich viele Vorurteile. Damit wollen Antonia Pröls und Julia Poppe nun aufräumen. Deshalb riefen sie die erste Nachhaltigkeitswoche an der Universität Regensburg ins Leben. Von 1. bis 5. Juli zeigen Workshops, Infostände und Vorträge, wie sich Nachhaltigkeit ganz einfach im Alltag umsetzen lässt.

Kennengelernt haben sich die beiden beim Klimaschutz-Start-up der Transition Town Regensburg im Mai. Schnell war die Idee zur Nachhaltigkeitswoche geboren. Gemeinsam mit Mitstreiterin Lydia Reismann feilten sie drei Tage lang am Konzept. „Wir möchten mit der Veranstaltung vor allem zeigen, dass nachhaltiges Leben gar nicht so schwer ist. Mit ein wenig Übung und Kreativität lässt sich sogar Geld sparen“, ist sich Antonia sicher.

Kleider tauschen, Naturkosmetik selbst herstellen und das eigene Rad auf Vordermann bringen – bei interaktiven Workshops gibt es jede Menge Anregungen. Der „Hipstercheck #vegan“ macht Schluss mit falschen Mythen rund um Veganer und beim großen Donau Clean Up geht es den Müllbergen an den Kragen. An verschiedenen Infoständen stellen Startups ihre Apps und Konzepte vor.

Ihr Herz schlägt schon lange für den Umweltschutz: Nun wollen die Initiatorinnen Antonia und Julia auch andere Studierende motivieren. Foto: Iris Jilke

Aber auch für Fortgeschrittene in Sachen Nachhaltigkeit gibt es von 1. bis 5. Juli viele neue Aspekte zu entdecken: „Besonders gespannt bin ich auf einen Vortrag zum nachhaltigen Reisen. Obwohl ich mich schon lange mit Umweltschutz beschäftige, bin ich hier absolute Anfängerin“ , sagt Julia. Das Startup „The Sea Nomads“ gibt praktische Tipps zum Thema.

Auch abseits des Campus steht nachhaltiger Konsum auf dem Programm: Wer zum Beispiel seinen eigenen Mehrwegbecher in die Heimat mitbringt, erhält bis zum 6. Juli zwei Euro Rabatt auf alle Cocktails to go. Das Füllgut in der Oberen Bachgasse lädt mit Rabatten ebenfalls zum Testen unverpackter Lebensmittel ein.

Natürlich ist nach dieser Woche längst nicht Schluss: Wenn es nach Antonia und Julia geht, soll der Campus auch in Zukunft grüner werden. Gemeinsam mit der Campusleitung und externen Partnern haben sie das „Netzwerk Nachhaltigkeit“ ins Leben gerufen. Weniger Plastik und mehr regionale Gerichte in der Mensa stehen in naher Zukunft auf dem Plan.

Der Eintritt zur Nachhaltigkeitswoche ist frei. Alle Veranstaltungen sind öffentlich zugänglich. Das komplette Programm gibt’s hier.

Hier geht’s zum Facebook-Event.