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16. März 2020

Coronavirus: So könnt ihr in Regensburg helfen

Nachdem Theater, Museen, Bars und Clubs mittlerweile geschlossen sind, gibt es an dieser Stelle statt unserer gewohnten Veranstaltungsempfehlungen Tipps, wie ihr aus der aktuellen Situation doch noch etwas Gutes machen könnt– zum Beispiel indem ihr anderen helft.

Es gibt viele Möglichkeiten anderen in dieser schweren Zeit beizustehen. Eine davon ist zum Beispiel für ältere und kranke Menschen einkaufen zu gehen. Foto: ronstik - stock.adobe.com

Regensburg. Das Coronavirus hat Regensburg fest im Griff. Vor allem ältere Menschen und Menschen mit geschwächtem Immunsystem sind besonderen gefährdet. Um sich nicht anzustecken, bleiben viele lieber zuhause. Doch diese Möglichkeit haben längst nicht alle. Um sie mit Lebensmitteln oder anderen Dingen des täglichen Bedarfs zu versorgen, gibt es jetzt immer mehr Plattformen, die Hilfe vermitteln. Wir zeigen, wo ihr eure Hilfe anbieten könnt:

#NachbarschaftsChallenge

Schnelle Hilfe unter Nachbarn: Diese Idee stammt ursprünglich aus Wien. Hier hatten einige Twitter-User Fotos von Zetteln gepostet, die sie nach eigenen Angaben in der Nachbarschaft aufgehängt hatten. Die Bilder gingen viral und haben mittlerweile auch in Deutschland viele Nachahmer gefunden.

Ihr wollt euch anschließen? Dann auf einem Zettel notieren, was ihr für eure Nachbarn übernehmen könnt und mit euren Kontaktdaten in den Hausflur hängen. Wer keine Menschen aus der Risikogruppe in seiner Nachbarschaft hat, kann auch Kinderbetreuung oder andere Dienste anbieten, die dann wiederum den Menschen helfen, die gerade vollends damit beschäftigt sind, die Situation nicht noch schlimmer werden zu lassen. So sind zum Beispiel Krankenschwestern oder Pflegekräfte sicher sehr dankbar für ein bisschen Hilfe.

Soziale Einrichtungen unterstützen

Nicht nur ältere Menschen sind von dieser Ausnahmesituation besonders betroffen. Auch soziale Einrichtungen, wie die Regensburger Tafel, bitten um Hilfe. In einem Facebook-Post richtet sie einen Aufruf direkt an Studenten, die wegen der aktuellen Situation keine Vorlesungen haben und deshalb helfen könnten. Die Versorgung mit Lebensmitteln für Bedürftige sei zwar vorerst gesichert, die ehrenamtlichen Helfer, die oft älter als 65 Jahre seien und damit zur Risikogruppe gehörten, würden aber jetzt fehlen, heißt es im Text:

Zusammenhalt in der Region

Auch die Mittelbayerische Zeitung will helfen das Miteinander der Menschen zu stärken, um die Situation für alle erträglicher zu machen. Dazu hat sie die Aktion „Zusammenhalt“ ins Leben gerufen, bei der ihr euch sowohl über die regionale Facebook-Gruppen „Coronavirus in Regensburg“ oder per E-Mail an zusammenhalt@mittelbayerische.de vernetzen könnt.

Das wichtigste ist jetzt die Ruhe zu bewahren, älteren und kranken Menschen in dieser Situation zur Seite zu stehen, keine Panik zu verbreiten und euch selbst zu schützen. In diesem Sinne: Bleibt gesund und haltet durch! Eure kult-Redaktion