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Titelfoto: Stina Walterbach
24. Februar 2017

Die grünen Alleskönner

Ob mit Spinat, Mangold, Grünkohl oder Feldsalat – wir haben fünf gute Gründe für euch, warum ihr jetzt anfangen solltet, grüne Smoothies zu trinken.

Estella Schweizer vom Taracafé zeigt im Haushaltswaren-Fachgeschäft Schreiner, wie der perfekte grüne Smoothie aussehen muss.Stina Walterbach

Grüne Smoothies schmecken nicht komisch oder ekelhaft, nur weil sie grün sind! Im Gegenteil, denn es gibt sie in sehr vielen leckeren Variationen. Wir haben mal ein paar davon getestet und waren begeistert. Darum haben wir fünf Gründe für euch, warum ihr trotz der etwas mutigen Farbe täglich einen grünen Smoothie genießen solltet.

1. Nudeln statt Salatteller

Ja klar, Salat ist gesund. Aber wer schafft schon einen ganzen Salatkopf oder eine Schale Blattspinat zum Frühstück? In flüssiger Form ist das kein Problem. Und das Beste: Den Salat zum Mittagessen könnt ihr euch getrost sparen und dafür dann doch das Steak oder die Nudeln mit Zucchini und Feta bestellen. Eure Portion gesundes Grünzeug hattet ihr ja dann schon.

2. Der Hulk ist mit euch

Der Hulk ist nicht nur grün, sondern auch besonders stark. Und genau das könnt ihr auch werden. Naja, vielleicht ist nicht gleich ein Autoweitwurf oder ein Berufswechsel zum Schwerlasttransporter drin, aber den Kampf gegen böse Viren und andere Schadstoffe schafft euer Immunsystem dann mit Leichtigkeit.

3. Brausetabletten schmecken besch…

„Sie haben da Magnesium- und Kalziummangel, dagegen gibt es aber Brausetabletten. Eine täglich sollte reichen“, sagt mein Arzt. „Och nö, die schmecken besch…“, sage ich. Dann doch lieber ein bisschen Mangold, die Reste vom Brokkoli, ein bisschen Ingwer und damit es nicht ganz so grün schmeckt eine Orange und eine halbe Banane dazu. Alles schön durchgemixt und schon ist er festig – mein grüner Alleskönner.

4. Mixen statt wegwerfen

Jeder kennt das, man hat super viel frisches Gemüse für die Woche eingekauft und jetzt hat man sich doch zweimal mit Freunden zum Essen getroffen, war abends im Kino oder unterwegs und wenn man am Donnerstag endlich mal zum Kochen kommt, sieht die Hälfte vom Grünzeug schon nicht mehr so appetitlich aus. Schmeißt man aber alles zusammen in einen Mixer, ist die Farbe vielleicht auch nicht so der Hit fürs Auge. Kleine Dellen oder braune Stellen sind dann aber definitiv im grünen Brei verschwunden und man muss nichts wegwerfen.

5. Schneller entgiftet nur MacGyver

Die Fastenzeit ist für viele eine gute Möglichkeit, für vier Wochen mal auf etwas zu verzichten. Die einen essen kein Fleisch, die anderen lehnen Schokolade ab oder verzichten gleich ganz auf Zucker und manche stellen sogar ein paar Tage auf flüssige Nahrung beziehungsweise auf Gemüsebrühe oder Zitronenwasser um. Ja, ab und an ist es gar nicht schlecht für den Körper, mal alle Schadstoffe loszuwerden, die wir uns vor allem im Winter auf der Couch so zuführen. Wer aber doch lieber weiter feste Nahrung zu sich nimmt und nicht ganz auf Süßigkeiten verzichten will, kann auch durch einen grüne Smoothie zum Frühstück ganz nebenbei entgiften. Nach einer kurzen Umstellungsphase sind mögliche Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen oder Schwindel passé und ihr könnt das ganze Jahr entgiften mit nur einer Portion Grünzeug am Tag. MacGyver wäre stolz auf euch.

Aber keine Angst – niemand muss sich gleich einen Profimixer anschaffen oder seine Küche zum Gewächshaus umfunktionieren. Es gibt genug Möglichkeiten, grüne Smoothies zu testen, ohne gleich selbst Hand anzulegen. Einzige Voraussetzung: Frisch sollten sie sein. Denn mit Fertigsmoothies ist es wie mit Fertiggerichten – geht schnell, schmeckt aber nicht so gut und ist fast immer ungesund. Wer also einfach mal ein paar Smoothies probieren möchte und testen will, ob er die Umstellung verträgt – im Taracafé, im Café Lola oder in der Mischbar gibt es täglich frische grüne Smoothies auch zum Mitnehmen.