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06. Februar 2020

Ein Jahr Fridays for Future Regensburg

Eine (fast) lahmgelegte Altstadt, Menschenketten, Nachtwachen und jede Menge kreativer Plakate: Fridays for Future Regensburg wird ein Jahr alt und feiert, wie könnte es auch anderes sein, mit einer Demo.

Auch am Freitag, 7. Februar 2020 wollen die „Fridays for Future Regensburg“-Anhänger wieder für den Klimaschutz auf die Straße gegen. Foto: Stina Walterbach

Regensburg. Am Freitag, 7. Februar 2020, gehen die „Fridays for Future“-Anhänger wieder auf die Straße, um in Regensburg für den Klimaschutz zu demonstrieren. Dieses Mal aber nicht ganz uneigennützig, denn auch wenn das Thema dasselbe ist, gibt es in Regensburg auch etwas zu feiern: ein Jahr Fridays for Future Regensburg. Man habe bereits vieles erreicht, heißt es in einer Pressemittelung: „Wir haben erreicht, dass das Thema Zukunft in den Köpfen angekommen ist. Immer mehr Menschen sorgen sich um unsere gemeinsame Zukunft und wollen etwas verändern. Sie unternehmen kleine Schritte, werden vegetarisch, werden vegan, fliegen weniger oder gar nicht mehr, setzen sich politisch für Umweltschutz und Treibhausgaseinsparung ein. Doch dass geredet wird, reicht uns nicht. Wir wollen mehr. Solange sich nichts ändert – solange der ÖPNV und das Rad systematisch benachteiligt werden, solange den erneuerbaren Energien Steine in den Weg gelegt werden, kurz: solange die umfassende Wende nicht kommt – streiken wir weiter!“

Um weiterhin auf den Klima- und Umweltschutz aufmerksam zu machen, gibt’s auch diesen Freitag eine Demo „wie in ‚alten Zeiten‘“, so die Veranstalter. Los geht’s um 11.15 Uhr am Neupfarrplatz. Musikalisch unterstützt werden sie dabei von Liquid&Maniac, außerdem sind „Reden, Gedichte und Krach“ geplant: „Wir zeigen unsere Freude über das Erstarken und Aufleben der Umweltbewegung, wir feiern, fordern und machen Krach!“, so der Wortlaut der Pressemeldung.

Und weil die Kommunalwahlen kurz bevorstehen und „um alle wahlberechtigten Menschen lautstark daran zu erinnern, dass es zwar ihre Wahl, aber unsere Zukunft ist, die auf dem Spiel steht“, wollen die Demonstranten auch an den Wahlbüros der Oberbürgermeisterkandidaten Station machen.