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Jonathan Ederer
Titelfoto: Vink Fan - stock.adobe.com
28. Juni 2020

Erst Tod, dann Künstliche Intelligenz

Nach der Uni legt nun die OTH mit einem extravaganten Studiengang zum nächsten Wintersemester nach.

In den nächsten Jahren wird Künstliche Intelligenz immer gebräuchlicher werden und große Teile des Lebens bestimmen. Foto:Vink Fan - stock.adobe.com

Regensburg. An der Uni Regensburg kann man ab dem nächsten Wintersemester den Tod studieren. Jetzt legt die OTH mit einem spannendem Studium nach und bietet ab dem nächsten Wintersemester den Bachelorstudiengang „Künstliche Intelligenz und Data Science“ an.

Was euch erwartet

Es war nur eine Frage der Zeit, bis auch die OTH konkret einen Studiengang zur Künstlichen Intelligenz anbieten wird, schließlich gewann sie bei einem bayernweiten Hochschulwettbewerb kürzlich drei neue Professuren in diesem Forschungsbereich. „Wir stehen an einer Schwelle, an der Verfahren der künstlichen Intelligenz weitere Technologiesprünge ermöglichen“, heißt es auf der Homepage der Fakultät für Informatik und Mathematik.

Künstliche Intelligenz (KI) wird immer relevanter. Sie wird in immer mehr Bereichen des Alltags eingesetzt. So kann sie eine große Unterstützung in der medizinischen Bildverarbeitung, beim autonomen Fahren und als digitaler Assistent sein. Im Studiengang könnt ihr selbst daran arbeiten, den Gebrauch der KI zu optimieren. Im fünften Semester dürft ihr dann ins Praxissemester gehen. Das Praktikum kann deutschlandweit, im Ausland, aber auch in der Region bei bekannten Unternehmen oder Start-ups absolviert werden.

Was ihr später damit machen könnt

Bis ihr den Bachelor in der Tasche habt, vergehen zwar mindestens sieben Semester, dann seid ihr aber Informatiker, die eine ganz besondere Qualifizierung vorweisen können. Während des Studiums ist Mathematik genauso an der Tagesordnung wie eben Informatik, wo ihr ein fundiertes Grundwissen erwerben könnt. Erst dann kann die Brücke zur KI geschlagen werden. Auf euch warten dann konkrete Probleme aus der Praxis, für die ihr KI-Systeme entwerfen sollt, die immer auf dem neuesten Stand der Technik und der Wissenschaft sind.

„Das Interesse der Wirtschaft an Hochschulabsolventen mit Kenntnissen in Datenwissenschaften und Künstlicher Intelligenz steigt seit Jahren stark an“, sagt Professor Dr. Christoph Skornia, Dekan der Fakultät für Informatik und Mathematik. Arbeitsmarkttechnisch seid ihr also mit diesem Studium auf der sicheren Seite – und vielleicht könnt ihr ja dann endlich die Frage beantworten, ob Androiden von elektrischen Schafen träumen.

Jonathan Ederer