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Titelfoto: Veronika Weigert
03. November 2020

„Lockdown light“ in Regensburg

Wir haben für euch kompakt zusammengefasst, welche Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen wurden und was ihr beachten müsst.

Der Blick aus dem Riesenrad wird im November nicht möglich sein. Foto:Veronika Weigert

Regensburg. Seit dem 2. November bis vorerst 30. November gelten verschärfte Regeln, um die Infektionen mit dem Coronavirus einzudämmen. Die Maßnahmen sind zum Großteil deutschlandweit einheitlich, jedoch gibt es einige Regeln, die Bayern zusätzlich bestimmt hat.

Was bedeutet das für euch konkret?

In der Öffentlichkeit und auch privat dürft ihr euch nur noch mit einem weiteren Haushalt treffen und maximal zu zehnt. Private Feiern solltet ihr aktuell unterlassen. Für alle Sportler: Ihr dürft weiter allein oder zu zweit joggen gehen, jedoch werden Fitnessstudios und Schwimmbäder geschlossen. Auch Vereinssport fällt flach und die Fußball-Bundesliga spielt vor leeren Rängen.

Alle Freizeiteinrichtungen werden geschlossen. Das bedeutet: Ihr könnt nicht mehr vor Ort ins Kino, Theater, Museum und Co. Auch das Transit Filmfest ist von den Einschränkungen betroffen, die Veranstalter bieten jedoch Online-Tickets für die Filme an. Ebenfalls geschlossen werden auch alle Bars, Diskos, Kneipen und Restaurants. Aber: Es ist erlaubt, Lieferdienste und Essen zum Mitnehmen anzubieten. Also klickt euch bei Hunger einfach auf die Website von eurem Lieblingsrestaurant und schaut, ob diese zu euch liefern oder ob ihr euch die Speisen vor Ort abholen könnt.

Friseure und medizinisch notwendige Einrichtungen bleiben weiterhin geöffnet, jedoch sind Tattoo- und Kosmetikstudios zu. Der Einzelhandel bleibt auch offen, jedoch wird hier darauf geachtet, wie viele Kunden gleichzeitig im Laden sein dürfen. Hier bekommt ihr weitere Infos.

Riesenrad und Weihnachtsmärkte

Auch das Riesenrad wird seine Runden vorerst nicht mehr drehen. Der Betreiber lässt das Riesenrad jedoch vorerst noch stehen – falls es im Dezember wieder öffnen darf. Doch was bedeutet das Ganze für die Christkindlmärkte? Dieses Jahr soll es ein dezentrales Konzept geben. Noch ist dieses nicht abgesagt, allerdings müssen die Infektionszahlen weiter beobachtet und Regelungen aus München abgewartet werden. Fest steht jedoch: Im November werden keine Christkindlmärkte eröffnen, was im Dezember ist, bleibt abzuwarten.