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Titelfoto: Oxana Bytschenko
24. Januar 2018

Make Adler-Haus great again!

Für das alte Gebäude in der Thundorferstraße wird jetzt kein Mieter mehr gesucht. Wer möchte, kann es ab sofort geschenkt haben. Wir hätten da schon mal ein paar Ideen für die Nutzung.

Das Adler-Haus in der Thundorferstraße steht seit Jahren leer, dabei gebe es doch so viele Möglichkeiten das Haus sinnvoll zu nutzen. Wir hätten da ein paar Ideen...Oxana Bytschenko

Seit 1993 steht das sogenannte Adler-Haus in der Thundorfer Straße leer und gammelt vor sich hin. Jetzt hängt aber ein großes Plakat an der Fassade, auf dem der Eigentümer das Gebäude verschenkt. Im Vergleich zum vorherigen Preis von 5400 Euro im Monat ein guter Deal. Wer auch immer der Beschenkte sein wird, wir haben schon mal ein paar Ideen, was man im Adler-Haus anstellen könnte.

Gruselkabinett:

Nach dem Vorbild einer Geisterbahn könnte man das Haus so umrüsten, dass Gruselfans mit Taschenlampen einzeln oder in Gruppen durch das Gebäude schleichen könnten. Laien- oder Profi-Erschrecker könnten in den Ecken zusätzlich für Adrenalinschübe sorgen.

Demolition House:

Besucher könnten in dem Haus ihre Wut abreagieren. Nach dem Vorbild des Crash Rooms in Berlin könnte ein Veranstalter mit billigen Sachen vom Flohmarkt echt wirkende Wohnzimmer nachbauen, die man dann genüsslich zerstören dürfte. In Berlin sind dabei zum Beispiel Hammer, Axt, Stemmeisen, Golfschläger und Baseballschläger im Einsatz.

Trampolinhalle:

Tatsächlich plant seit längerer Zeit der AirHop Trampolinpark eine Halle für hohe Sprünge in Regensburg. Das Adler-Haus wäre eine mögliche Location: Die Wände und Böden mit Matten ausstatten, alles sicher machen, verschiedene Bereiche abtrennen und los geht’s!

Skatertreff:

Da die Räume eh leer sind, könnten je nach Größe ein paar kleinere Halfpipes, Rampen und Curbs für Abwechslung an regnerischen Tagen sorgen. Auch Parkour-Sportler wären sicher begeistert, in den Räumen über Treppen zu jumpen.

Hipstercafé:

Wer sich die Mühe machen will, das Adler-Haus auf Vordermann zu bringen, könnte gleich einen Treffpunkt für die Hipster dieser Stadt schaffen: im Vintagestil eingerichtet mit Möbel aus dem 80er Jahren, vielleicht mit einer kleinen Barbier-Ecke und Schallplatten auf den Tischen und an den Wänden. Auf der Getränkekarte müsste neben Craft Beer natürlich Club-Mate stehen.

Große Silent Disco:

Tanzen in der Nähe der Donau – und dabei keinen Lärm machen. Das Konzept der Silent Disco ist in Regensburg schon bekannt, schließlich wird jeden Sommer mit Kopfhörern auf dem Bismarckplatz getanzt. Im Adler-Haus könnte dies im großen Stil gelingen – und zwar regelmäßig.

Kommune:

Laut Definition ist eine Kommune: eine Wohngemeinschaft, deren Mitglieder bürgerliche Vorstellungen, insbesondere in Bezug auf Eigentum und Moral, ablehnen. Also genau das richtige für eine nicht kommerzielle Nutzung, so wie es sich der Nocheigentümer wünscht. Und mal ehrlich, bei dem derzeitigen Wohnungsmarkt bekommt ihr nie wieder ein so günstiges Zimmer in bester Lage.