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01. Dezember 2018

Mit dem Rad über Schnee und Eis

Wenn der Winter naht, kann es auf dem Fahrrad schnell mal ungemütlich und sogar gefährlich werden. Wir geben euch fünf Tipps, wie das Radeln auch in der kalten Jahreszeit klappt.

Damit es eurem Rad in diesem Winter nicht ähnlich ergeht, haben wir fünf Tipps für euch, mit denen ihr sicher durch die kalte Jahreszeit kommt. Foto: mbruxelle – stock.adobe.com

Regensburg. Wie kommt man in Regensburg am schnellsten von A nach B? Na klar, mit dem Rad! Im Winter lauern hier jedoch einige Tücken. Das ist noch längst kein Grund, auf das Rad zu verzichten. Radexperte Viktor von Hugo von der Velostation verrät, worauf es ankommt, damit ihr auch bei Nebel, Schnee und Eis sicher mit dem Rad durch die Regensburger Innenstadt kommt.

1. Reifen checken

Um auf nassem Boden nicht zu rutschen, solltet ihr vor allem auf gute Reifen achten. Abgefahrene Reifen ohne Profil oder mit brüchigen Stellen sollten repariert oder ausgetauscht werden. „In den Reifen sollte im Winter lieber weniger Luft sein“, empfiehlt Viktor von Hugo. „Sonst hat das Rad zu wenig Auflagefläche bei rutschigem Boden.“

2. Bremsen überprüfen

Auch eure Bremsen könnt ihr ganz leicht selbst einem Check unterziehen. Reagieren sie sofort? Wenn ja, top! Sollten sie einige Reaktionszeit benötigen, solltet ihr sie lieber von einem Profi checken lassen.

3. Licht an!

Jetzt wird es schon früh dunkel und auch tagsüber ist es oft neblig. Radfahrer werden im Verkehr schnell mal übersehen. Ein helles Licht am Rad ist daher unverzichtbar. Zusätzlich könnt ihr an eurem Rad Reflektoren anbringen.

4. Die richtige Kleidung

Wind und Minusgrade fordern uns im Winter ganz schön heraus. Doch bekanntlich gibt es ja kein schlechtes Wetter. Warme Kleidung, am besten mehrere Schichten übereinander, Handschuhe und Mütze schützen euch vor Kälte. Außerdem solltet ihr auf helle Farben setzen, um besser aufzufallen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, setzt auf Reflektoren und Leuchtbänder, die sich an der Kleidung anbringen lassen.

Viktor von Hugo schwingt sich im Winter auch selbst aufs Rad. Foto: Iris Jilke

5. Immer einen Blick voraus

Bei glatten Straßen sind die Bremswege länger. Da lohnt es sich, vorausschauend zu fahren. Vor allem auf Kopfsteinpflaster sollte man vorsichtig sein und nur langsam fahren. „Denn auch wenn die Straßen trocken sind, können die Rillen zwischen dem Pflaster gefroren sein und für Rutschgefahr sorgen“, sagt Viktor von Hugo.