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11. April 2019

So wird der Palmator perfekt

Das beliebte Starkbierfest auf dem Adlersberg steht bevor – ein paar Tipps für den perfekten Palmator-Genuss

Um das Starkbier besser zu vertragen, sollte man eine gute Grundlage schaffen. Foto: Veronika Weigert

Regensburg. Gutes Wetter, ein Platz auf der Bierbank und eine volle Maß vor sich - besser könnte ein Sonntag wohl nicht laufen. Gut, das Wetter soll jetzt nicht der absolute Hit werden, wer aber ein paar Dinge beachtet, kann den Ausflug zum Adlersberg trotzdem voll auskosten.

Die Vorbereitung beginnt schon einen Tag vorher beim Wecker stellen. Wenn das Wetter hält, was es verspricht, sollte man sich schon früh zum Adlersberg aufmachen. Die begehrten Plätze auf den Bierbänken werden mit jeder Stunde weniger und auch die Schlange beim Ausschank wird immer länger. Wer es geschafft hat, vor zehn aus dem Bett zu kommen, kann sich jetzt Gedanken über das richtige Outfit machen und das ist in diesem Fall Tracht. Was gibt es für eine bessere Gelegenheit, um sich nach dem langen Winter endlich wieder in Dirndl oder Lederhose zu werfen?

Das Outfit steht, jetzt geht es um die Grundlage. Hier eignet sich ein traditionelles Weißwurstfrühstück. Mit Senf, Breze und Wurst steigt das Starkbier nicht so schnell zu Kopf. Nun stellt sich nur noch die Frage, wie man hinkommt. Freunde oder Eltern müssen nicht extra Taxi zum Adlersberg spielen. Vom Regensburger Hauptbahnhof fährt die Linie 12 stündlich zur Fuchskurve und zurück. Von dort aus sind es nur noch einige Meter bis zum Starkbier.

Wer es sich gern gemütlich macht, kann eine Decke einpacken. Am besten eine, auf der mehrere Leute Platz haben. Wenn man nach dem Starkbier müde wird, kann man sich dort ausruhen. Auch eine Packung Spielkarten kann man mitnehmen. Sie wiegen fast nichts und nach einigen Schlucken aus der Maß bekommt man vielleicht Lust aufs Watten oder Schafkopfen.

Jeder will gerne mit seinen Freunden anstoßen. Blöd nur, wenn die plötzlich weg sind. Am besten macht man mit seinen Freunden einen Treffpunkt aus, wenn man sich mal verloren hat, denn das Handynetz bricht bei so vielen Besuchern leicht mal zusammen. Aber keine Panik: Wer seine Freunde verloren hat, trifft auf dem Palmator garantiert auch alte Bekannte wieder oder findet neue Freunde.