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Veronika Königer
23. März 2020

Corona: Elf Tipps gegen Lagerkoller

Was tun, wenn euch zu Hause langsam aber sicher die Decke auf den Kopf fällt? Wir haben elf Ideen gegen die Langeweile – abseits von Netflix und Co.

Unser Tipp gegen Langeweile: einfach mal wieder ordentlich ausmisten! #bleibtdaheim Foto: ronstik - stock.adobe.com

Regensburg. Seit vergangenen Samstag gelten in Bayern strenge Ausgangsbeschränkungen: Einkaufen, zum Arzt oder zur Arbeit gehen, ein Spaziergang oder anderen helfen, mehr ist nicht erlaubt. Und das möglichst allein oder im engsten Familienkreis. Damit euch dabei nicht die Decke auf den Kopf fällt, haben wir ein paar Tipps gesammelt.

Wohlfühl-Programm

Wenn ihr schon mit euch alleine sein müsst, dann gönnt euch doch ein Rundum-Beauty-Programm aus Haushaltsprodukten. Zum Beispiel: Eine kräftigende Haarwäsche mit Bier, ein Peeling aus Zucker vermischt mit Öl und eine Margarine-Maske für die vom vielen Waschen rauen Hände, dazu noch die typischen Gurkenscheiben auf die Augen – Entspannung pur!

Virtuell ausmisten

Hand aufs Herz – wie viele überflüssige Fotos sind eigentlich auf eurem Handy? Und wie viele alte Ordner belegen Speicherplatz auf dem Laptop, den ihr gut für andere Dinge gebrauchen könntet? Ein bisschen Aufräumen schadet euren digitalen Geräten sicher nicht und hilft gegen die Langeweile.

Real ausmisten

Wo wir schon beim Ausmisten sind – in eurer Wohnung hat sich wahrscheinlich auch ganz schön viel Kram angesammelt, und in eurem Schrank verstecken sich vielleicht ein paar Klamotten von anno dazumal. Einmal gründlich ausmisten, neu sortieren und vielleicht sogar auch umgestalten vertreibt viel Zeit!

Recycling-Deko basteln

Wenn die Wohnung schon sauber ist, wie wäre es mit etwas selbstgebastelter Frühlings- und Oster-Deko? Dazu braucht ihr nicht mal besondere Materialien, alte Zeitschriften und Prospekte tun es auch. Aus denen könnt ihr nämlich viele verschiedene Motive wie Blumen ausschneiden. Die sind dann schön bunt und euren Papiermüll recycelt ihr damit auch!

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Home-Workouts

Fitnessstudio, Kurse und Joggen sind vielleicht tabu, aber Sport geht trotzdem, solange ihr ein bisschen Platz auf dem Boden habt. Ob ihr euch selbst ein Workout zusammenstellt, von YouTubern inspirieren lasst oder Apps wie 7-Minuten-Training nutzt – es gibt ganz viele Wege, um auch in Quarantäne fit zu bleiben!

Mal wieder mit Verwandten telefonieren

Oma und Opa, Großonkel und Großtante, die Cousine am anderen Ende Deutschlands: Wann habt ihr euch eigentlich das letzte Mal so richtig mit euren Verwandten unterhalten? Jetzt ist eine gute Gelegenheit für ausgiebige Telefonate. Vor allem alleinstehende Verwandte, die sonst niemanden zum Reden haben, freuen sich sicher sehr darüber!

Online-Spieleabend

Wenn ihr eure Freunde schon nicht real sehen könnt, dann startet doch mal einen Skype-Gruppenanruf und spielt etwas miteinander. Ein Vorschlag: „Wer bin ich“. Dabei bekommt jeder von seinen Mitspielern geheim eine Person zugewiesen, zum Beispiel „Harry Potter“. Der Reihe nach versuchen dann alle, mit Ja-Nein-Fragen ihre Person herauszufinden – immer wenn jemand ein „Nein“ erhält, ist der Nächste dran. Kurzweile garantiert!

Schach spielen lernen

Schach ist das Spiel der Strategen und Superhirne – und dazu könnt ihr auch gehören. Die verschiedenen Regeln und Spielzüge kennenzulernen, braucht nämlich einiges an Zeit und Übung, also ist jetzt die perfekte Gelegenheit! Super dafür ist zum Beispiel die App „Chess Free“, bei der euch ein virtueller Tutor die Regeln beibringt, während ihr gegen Bots oder auch echte Personen spielt.

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Rätseln

Kreuzworträtsel sind nur was für alte Leute? Auf keinen Fall! Genauso wie Sudokus oder Rätsel helfen sie super gegen Langeweile und erweitern nebenbei auch noch das Allgemeinwissen. Rätselblöcke gibt’s zur Genüge im Buchladen oder im Internet, aber natürlich auch in App-Form, wie zum Beispiel „Kreuzworträtsel Free“.

Virtuell ins Museum

Trotz Isolation ein bisschen Kultur gefällig? Einige Museen bieten Online-Rundgänge oder virtuelle Ausstellungen an, darunter auch der Louvre in Paris, das British Museum, das Vatikanische Museum oder das Women’s History Museum. Und Eintritt bezahlen braucht ihr dafür auch nicht!

Support your locals

Unter diesem Motto könnt ihr jetzt ganz ohne schlechtes Gewissen online shoppen. Einfach mal den Warenkorb voll machen und damit ganz nebenbei noch die lokalen Einzelhändler und Gastronomen unterstützen. Wir finden es super und können es nur empfehlen!

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Veronika Königer