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Titelfoto: H. C. Wagner
08. März 2018

Die Bierkönigin zieht Bilanz

Bierkönigin Lisbeth I. blickt auf ein spannendes Jahr zurück und gibt Tipps für die Nachfolgerinnen.

Bierkönigin Lisbeth I. spricht über ihre Amtszeit.

Beim Starkbierfest in Pirkensee 2017 hat Lisbeth Feuerer im Service gearbeitet und wurde von einer ehemaligen Bierprinzessin gefragt, ob sie nicht Oberpfälzer Bierkönigin werden wolle – einen Tag vor Bewerbungsschluss. Und so wurde wenig später aus der Zierpflanzengärtnerin Lisbeth Feuerer für ein Jahr die Bierkönigin Lisbeth I. Im Interview zieht sie Bilanz und gibt Tipps für die Nachfolgerinnen.

Lisbeth, hinter dir liegt ein ereignisreiches Bierköniginjahr. Was war das schönste Erlebnis in deiner Amtszeit?

Bierkönigin Lisbeth I.: Ein Höhepunkt in unserer Amtszeit war eindeutig die Reise nach Berlin, ins Schloss Bellevue zum Gartenfest von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Solche Einblicke bekommt man nicht einfach so, auf einer Veranstaltung in der Hauptstadt, zu der nur geladene Gäste kamen. Das war einfach fantastisch.

Auf die Hoheiten warten immer attraktive Preise. Welcher Preis war für dich der schönste?

Lisbeth I.: Das ist schwierig, da alle Preise phänomenal sind. Doch am praktischsten ist wohl wirklich der Rabatt bei jedem Einkauf bei Trachten Wirkes. Denn man möchte ja nicht bei jedem Auftritt als Bierkönigin das gleiche Dirndl tragen.

Als Bierkönigin kommt man während der Amtszeit in Bayern und noch weiter herum. Was war dein schönster Einsatz?

Lisbeth I.: Unsere schönste Reise war ein Ausflug nach Südtirol zum Apfelfest der Apfelkönigin. Dort haben wir als bayerische Bierhoheiten sehr viel Spaß beim „Törggelen“ gehabt und viele andere Königinnen getroffen.

Warum hast du dich damals eigentlich beworben?

Lisbeth I.: Das war ganz spontan. Am letzten Abend vor Bewerbungsschluss wurde ich darauf aufmerksam gemacht und hab mich schnell entschlossen, mitzumachen und zu sehen, was daraus wird. Mein Freund war ganz begeistert und hat mich unterstützt.

Welche Bewerbungstipps würdest du deinen möglichen Nachfolgerinnen mit auf den Weg geben?

Lisbeth I.: Seid ganz natürlich und einfach ihr selbst, das kommt bei der Jury am besten an. So hab ich das damals auch gemacht. Ein bisschen redegewandt und schlagfertig sollte man auch sein.

Was wünschst du dir für die Krönungsfeier am 15. April in der Jahnhalle in Regenstauf?

Lisbeth I.: Ich wünsche mir, dass es eine tolle Feier für uns ehemalige Hoheiten und auch für die Top 10 der zukünftigen Bewerberinnen wird. Genauso freue ich mich darauf, auf ein Jahr voller neuer Erfahrungen zurückschauen zu können und mein Amt an die neue Bierkönigin abgeben zu dürfen.

Wer in die Fußstapfen von Bierkönigin Lisbeth I. treten will, sollte sich bis spätestens 18. März bewerben. Aktuelle Infos gibt es über den Link unten.

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