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22. Mai 2020

Die „Grey’s Anatomy“-Stars heute

Als (junge) Ärzte waren sie Publikumslieblinge – wir zeigen euch, was aus ihnen wurde. Achtung: Kann Spoiler enthalten.

Während Hauptfigur Meredith Grey in der Ärzteserie immer noch Leben rettet, haben viele ihrer einstigen Kollegen die Serie verlassen. Foto: ProSieben / Touchstone Television

Regensburg. Von den fünf jungen Assistenzärzten, die vor über 15 Jahren erstmals Leben retteten, ist inzwischen nur noch sie übrig: Meredith Grey, Hauptfigur und Namensgeberin von „Grey’s Anatomy“. Sie ist auch in der 16. Staffel, die ProSieben jetzt zeigt, immer noch Dreh- und Angelpunkt der Geschichten rund um ein Krankenhaus in Seattle. Doch was wurde aus ihren einstigen Kollegen?

Addison Forbes-Montgomery (Staffel 1-3)

Sie taucht überraschend zum Ende der ersten Staffel auf: Addison Montgomery (Kate Walsh) ist die Frau von Derek Shepherd, der seine Ehe mit ihr vor seiner neuen Flamme, Meredith Grey, verheimlicht hatte. Das daraus entstehende Liebesdreieck endet schließlich mit Staffel drei: Montgomery und Shepherd lassen sich scheiden, sie zieht nach Los Angeles, um dort neu anzufangen. Von ihrem Neustart erzählt „Private Practice“, in sechs Staffeln musste Addison Montgomery aber feststellen, dass ihr Berufs- und Privatleben auch in L.A. nicht unkomplizierter verlief. Nach dem Ende von „Private Practice“ blieb Kate Walsh gut beschäftigt: Sie war in zahlreichen kleineren Film- und einigen Serienhauptrollen zu sehen, vor allem in der Sitcom „Bad Judge“ (2014-15) und im Netflix-Drama „Tote Mädchen lügen nicht“ als Mutter der Hauptfigur.

George O’Malley (Staffel 1-5)

Als schüchterner Assistenzarzt ist George O’Malley (T.R. Knight) zunächst unglücklich in Meredith Grey verliebt, wird dann von seiner Ehefrau, Callie Torres, mit einer Frau betrogen und findet auch mit seiner Langzeitfreundin Izzie Stevens nicht sein Liebesglück. Er stirbt tragisch bei einem Unfall, als er versucht, eine junge Frau, die vor einen Bus gesprungen war, zu retten. Bereits vor seinem Engagement bei „Grey’s Anatomy“ hatte T.R. Knight vor allem auf der Bühne gestanden, nach dem Ende der Serie feierte er am Broadway Erfolge in Theaterstücken und Musicals. Aber auch in kleineren TV-Rollen in „Good Wife“ und „The Catch“ war der Schauspieler, der seit 2013 mit einem Tänzer verheiratet ist, zu sehen.

Isobel „Izzie“ Stevens (Staffel 1-6)

Für Isobel „Izzie“ Stevens (Katherine Heigl) lagen nicht selten Freud und Leid eng nebeneinander: Sie verliebt sich in ihren Kollegen Alex, erbt ein Millionenvermögen und überlebt eine schwere Krebserkrankung. Die Beziehung hat jedoch kein Happy End und auch ihre Karriere endet abrupt: Nach einem Behandlungsfehler wird „Izzie“ gefeuert und verlässt Seattle. Als Katherine Heigl 2010 „Grey’s Anatomy“ auf ihren Wunsch hin verließ, war sie kurz zuvor dank einiger RomCom-Erfolge zu einer der bestbezahltesten Schauspielerinnen avanciert. In der Folge verblasste ihr Stern, große Filmrollen blieben aus, zwei Serien mit ihr („State of Affairs“, „Doubt“) floppten. Zuletzt konnte sie in „Suits“ eine größere Rolle ergattern.

Cristina Yang (Staffel 1-10)

Eine ehrgeizige Ärztin und die beste Freundin der Hauptperson Meredith Grey ist Cristina Yang (Sandra Oh). Sie findet zwar kein andauerndes Liebesglück, dafür einen Spitzenjob: Am Ende der zehnten Staffel geht Yang nach Zürich, um dort eine Klinik zu leiten. Letztes Jahr wählte das „Time“-Magazin sie unter die 100 einflussreichsten Menschen auf der Welt: Sandra Oh, die bereits 2005 für ihre Darstellung der Cristina Yang einen Golden Globe gewann, räumte 2019 erneut ab, für ihre Hauptrolle in der Spionage-Thriller-Serie „Killing Eve“. Die Kanadierin mit koreanischen Wurzeln war die erste Frau asiatischer Abstammung, die zwei der begehrten Preise gewinnen konnte.

Derek Shepherd (Staffel 1-11)

Derek Shepherd (Patrick Dempsey) – genannt „McDreamy“ – ist zwar zu Beginn der Serie noch mit Addison Montgomery verheiratet, doch bald schon erkennt er, dass Meredith Grey seine große Liebe ist. Trotz Höhen und Tiefen bleibt er ihr treu, bis er am Ende der elften Staffel an einer nicht erkannten Blutung nach einem Autounfall stirbt.Er könne sich vorstellen, die Schauspielerei für immer an den Nagel zu hängen und nur noch Autorennen zu fahren, erklärte Patrick Dempsey nach seinem Ausstieg bei „Grey’s Anatomy“. Tatsächlich widmete er sich ausgiebig seiner zweiten Leidenschaft und nahm nur wenige Rollen an, zuletzt 2018 in der Miniserie „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“.

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