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Titelfoto: Lisa Bernkopf
21. November 2020

„Eine neue Art der Öffnung“

Die Künstlerin Li.Be. veröffentlicht am 27. November den ersten von vier eigenen Punkrock-Songs. Ihr könnt euch auch auf ein Musikvideo freuen.

Die Musikerin Lisa Bernkopf spielt schon seit ihrer Kindheit Gitarre. Foto:Lisa Bernkopf

Regensburg. Die Singer und Songwriterin Lisa Bernkopf hat für ihren Künstlernamen die ersten Anfangsbuchstaben von ihrem Vor- und Nachnamen verwendet und so steht Li.Be. seit Jahren für ihre Liebe zur Musik. Die Musikerin aus dem Landkreis Cham hat schon immer gerne Musik gemacht, bereits als Kind hat sie angefangen, Gitarre zu spielen und war in einer Schulband. „Ich habe auch schon früher gerne Punkrock gehört und musikalisch viel ausprobiert“, sagt sie. Vor acht Jahren stand Li.Be. das erste Mal mit einer Band auf der Bühne und performte ihre eigenen Songs – damals noch als Akustik-Folk-Rock-Duo.

Mit selbstgemachten, puren Akustik-Folk-Rock performte sie unter anderem auch im Jahr 2017 bei der „Sternschnuppe(r)nnacht“ im Jazzclub im Leeren Beutel vor Publikum. Während dem ersten Lockdown im März fielen auch für die Künstlerin Auftrittsmöglichkeiten weg. Die Zeit zuhause vertrieb sie sich mit Split-Screen-Videos auf Instagram, bei denen sie mit anderen Musikern zusammen das machte, was sie am liebsten macht: Musik. „So konnte ich auch während des Lockdowns kreativ sein“, sagt Li.Be.

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"...we're in a weird time of life..." (YUNGBLUD) ...and by the way: Dies wird mein vorerst letztes #lockdownjam - Video. Jetzt ist erstmal Urlaub angesagt und es gibt ein paar neue Projekte die meiner Aufmerksamkeit bedürfen. Aber keine Angst, die Betonung liegt auf "vorerst". Mir haben die #splitscreen videos mit den vielen Musikern und Musikerinnen, die ich entweder schon kannte oder dadurch neu kennenlernen durfte, so viel Spaß gemacht und immer so tolles Feedback von Euch zu bekommen war das supersüße Zuckerl obendrauf! Danke dafür! Jetzt darf ich euch vorstellen, das Yungblud - Cover "Weird!"! Im Moment wohl passender denn je, oder irgendwie auch immer passend. Neben mir an Git & Vox und mit extra abgestimmten Outfit: @xandi_gartenhaus von @deathbeforedigital_ aus Österreich! #music #musician #singer #singersongwriter #acousticguitar #cover #coversong #acousticcover #punkrock #punkmusic #duett #batmanjoggers #leoprintlove #pinkhair #yungblud #weird #deathbeforedigital #österreich #austria #libe #regensburg #musicknowsnoborders #makeartnotwar #createdonthate #libemusik

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Im Mai hat die Musikerin angefangen, ihre neuen Punkrock-Songs aufzunehmen. „Vorher war meine Musik eher akustisch, beziehungsweise habe ich auch meine Songs so gesehen. Ich wusste aber immer, da geht noch mehr“, sagt sie. Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Songs bekam sie von Valentin Damjantschitsch vom Reh mit Rucksack Studio in Regensburg. „Tini und ich haben uns meine Songs zusammen angehört und dann begonnen, gemeinsam daran zu arbeiten. Ich konnte ihm sagen was und wie ich mir etwas vorstelle. Er gab mir Input und half mir bei der Umsetzung. Tini ist für mich eine Koryphäe in der Punkrockmusik, es war eine tolle Zusammenarbeit und bis jetzt eine meiner kreativsten Auseinandersetzungen mit meinen Songs“, sagt Bernkopf. Und sie ist zufrieden. „Das Ergebnis ist eine kraftvolle, punkige Fusion zwischen meinen Songs, mir und meiner Stimme. Es ist das, was ich mir vorgestellt habe.“

Ihr erster Song „Clash Crash“ wird am Freitag, 27. November auf allen gängigen Streaming-Portalen veröffentlicht. Mit dazu gibt es auch ein Musikvideo, das auf YouTube hochgeladen wird. Die Single ist einer von insgesamt vier neuen Punkrock-Songs. Die anderen drei werden Anfang und Mitte kommenden Jahres veröffentlicht, jeweils als eigene Singles und auf Englisch. Die Inspiration für ihre Songtexte holt sich die Künstlerin mal bei sich persönlich, mal bei anderen Menschen und Erlebnissen. In „Clash Crash“ geht es beispielsweise um die Frage: „Who would I like to be – now?“ einen Konflikt, beziehungsweise Zwiespalt, in dem sich jeder einmal befindet oder befunden hat. So auch sie. Deshalb textet sie hier auch in der Ich-Form. „Grundsätzlich kann man aber aus allem Inspiration ziehen“, sagt sie.

Li.Be. nennt ihre vier Songs auch die „Skeleton 4“. Die Songs sind zwar kein eigenes Album, jedoch ist es eine neue Art der Öffnung für die Künstlerin. „Der Punkrock hat schon immer in mir geschlummert“, sagt sie. Alles habe seine Zeit, und für ihre eigenen Songs in diesem Genre sei die Zeit jetzt gekommen.

Hier kommt ihr Li.Bes Instagram-Profil.