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kult-Redaktion
09. September 2019

„Heimspiel im Transit“

Von 14. bis 20. November geht das „Heimspiel“-Festival in die elfte Runde. Dabei spielt das Thema „Transit“ nicht nur in den gezeigten Filmen, sondern auch beim Filmfestival selbst eine große Rolle.

Stefan Wallner, Chrissy Grundl und Felix Rieger (v. li.) übernehmen die „Heimspiel“-Festivalleitung. Foto: Marius Gardeia

Regensburg. Alle Semester wieder ist in Regensburg „Heimspiel“-Zeit. Das beliebte Regensburger Filmfestival wird von Studenten der Uni mitorganisiert. Es hat sich zur Aufgabe gemacht, dem filminteressierten Publikum ein Best-Of von jungen und radikalen Filmen aus Deutschland und der Welt abseits des Mainstreams zu zeigen. Außerdem sollen die Filme Diskussionen anstoßen und Raum für aktuelle Entwicklungen in der Festivalkultur und gesellschaftliche Fragen schaffen. Nach der erfolgreichen zehnten Jubiläumsausgabe mit Besucherrekord im Sommer, startet das Heimspiel von 14.bis 20. November in seine elfte Runde. Dieses Jahr unter dem Motto „Heimspiel im Transit“.

Doch das kommt nicht von ungefähr, da das Heimspiel Team sich selber in einem Umbruch befindet. So findet das kommende Festival erstmals ohne Gründer und langjährigen Festivalleiter Dr. Sascha Keilholz statt, da dieser die Direktion des Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg übernehmen wird. Doch die neuen Gesichter an der Spitze sind auch keineswegs Unbekannte, da sie schon seit vielen Jahren das Heimspiel aktiv mitgestaltet haben. Das junge Trio besteht aus Chrissy Grundl, Felix Rieger und Stefan Wallner.

Neues Team, bessere Spielzeiten

Auch in der Organisation wird sich einiges ändern: Ein reduziertes Festivalprogramm mit optimierten Startzeiten der Filme soll dafür sorgen, dass ihr mehr Filme des Programms sehen könnt. Außerdem wird es diesen Winter weniger Spielstätten geben, denn das Heimspiel konzentriert sich dieses Mal auf den Wintergarten im Andreasstadel und das Ostentor Kino. Dadurch wollen die Organisatoren den Fokus auf das Festival als Gesamterlebnis legen.

Filmfest mit politischer Stimme

Gleichzeitig will das Festival mit dem Motto „im Transit“ seine politische Stimme zur aktuellen gesellschaftspolitischen und ebenfalls von Umbrüchen geprägten Lage erheben. Die Organisatoren sind davon überzeugt, dass es einem Filmfest heutzutage kaum mehr möglich ist, sich einer politischen Verortung zu verweigern. Transit steht dabei für Übergänge, Zwischenräume und Entwicklungsprozesse, die aus einem außergewöhnlichen Blickwinkel filmisch umgesetzt werden sollen.

Euch erwarten also viele Filme zu Themenbereichen wie Identität, Geschlechtergerechtigkeit und Diversity, Flucht und Integration sowie Revolution und Demokratisierung.

Hier bekommt ihr alle Infos zu den Tickets.

kult-Redaktion