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07. Januar 2020

Lust auf ein Pläuschchen?

Am 15. Januar steigt das nächste Pecha-Kucha-Event im Ostentorkino. Wir haben mit den Organisatoren Florian Toperngpong, Florian Hammerich und Florian Hauer über die Regensburger Szene und ihre Themenvielfalt gesprochen.

Am 15. Januar steht die 26. Ausgabe der Regensburger Pecha-Kucha-Reihe im Ostentorkino auf dem Programm. Mitmachen kann jeder! Foto: Susanne Schießl

Regensburg. Pecha Kucha kommt aus dem Japanischen und bedeutet so viel wie „wirres Geplauder“. Und das, obwohl es bei dieser Art des Vortrags gerade darum geht, das sogenannte „Geschwafel“ zu vermeiden. Denn beim Pecha Kucha stehen das richtige Timing, Spannung und ein Thema, das nicht mehr als 20 Bilder à 20 Sekunden braucht, im Vordergrund.

Auch Regensburg hat eine Pecha-Kucha-Szene, die das Publikum seit rund neun Jahren mit immer neuen, spannenden Vorträgen versorgt. Damit das so bleibt, werben die Organisatoren Florian Toperngpong, Florian Hammerich und Florian Hauer für ihr ganz persönliches Lieblingsformat, dem, wie vielen anderen tollen Events, der Nachwuchs fehlt. Zwar stehen regelmäßig bekannte Namen wie Thyra Thorn, Eva Karl-Faltermeier und Gerd Hecht auf dem Programm und auch Poetry Slammer kommen immer gerne. Trotzdem sei Pecha Kucha aber kein Slam, weil kein Wettbewerb, so Florian Hauer.

Damit nach dem 26. auch noch ein 27. und 28. Regensburger Pecha Kucha über die Bühne des Ostentorkinos geht, seid ihr gefragt. Nicht nur zuschauen, mitmachen ist die Devise. Denn auf die Bühne darf wirklich jeder, der ein Thema und 20 Bilder dabei hat. Anders als noch zu Beginn der Eventreihe. Da durften nämlich nur Gestalter teilnehmen, die sich gegenseitig ihre Arbeiten zeigen wollten, verrät Florian Toperngpong.

Ob als Moderator oder als Vortragender, Florian Toperngpong kennt beide Seiten. Foto: Susanne Schießl

Mittlerweile ist die Themenvielfalt riesig. Von wissenschaftlichen Vorträgen, persönlichen Erlebnissen über popkulturelle Phänomene, Party-Schnappschüsse, Reiseberichte, Gesellschaftskritisches, Utopisches bis hin zu philosophischen oder religiösen Gedankenspielen sei alles erlaubt und schon da gewesen, so Florian Hauer. Und wie sieht er aus, ein typischer Pecha Kucha? Durch die strenge Form der 20 Bilder à 20 Sekunden würden grundsätzlich erst mal alle gleich aussehen. „Innerhalb dieser Form sind die Vorträge aber sehr unterschiedlich, von Amateur-Fotografien und -Zeichnungen, über Collagen, zusammengetragenen Infografiken und Schnappschüssen bis hin zu grafisch und fotografisch professionellen Bildern“, sagt Florian Hammerich.

Wer jetzt Lust hat, auch selbst auf die Bühne zu steigen und in 6 Minuten und 40 Sekunden – so lange habt ihr Zeit – über etwas zu sprechen, was euch auf der Seele brennt, dann los. Das nächste Event steigt am 15. Januar, um 20.15 Uhr im Ostentorkino. Anmelden könnt ihr euch noch bis 12. Januar per E-Mail an pk@hotel-des-artistes.org. Als kleines Goodie winken übrigens schöne Stofftaschen. Na, wenn das kein Anreiz ist …

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