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Titelfoto: Robert Torunsky
17. August 2018

Partystimmung nach Sauerkrautkoma

Begeisterte Fans und hunderte erfüllte Fotowünsche im Regina Filmtheater: Die Kinotour der Eberhoferkrimis führte Hauptdarsteller Sebastian Bezzel und Autorin Rita Falk traditionell auch nach Regensburg.

Bestsellerautorin Rita Falk und Hauptdarsteller Sebastian Bezzel mischten sich in das ausverkaufte Rund des Regina Filmtheaters.Robert Torunsky

Regensburg. Es ist eine wunderbare Tradition – der obligatorische Besuch der Eberhoferkrimi-Crew im Regina Filmtheater. Zur Vorstellung des bereits fünften Films waren Hauptdarsteller Sebastian Bezzel und Autorin Rita Falk nach Regensburg gekommen. Falk war nicht nur vom herzlichen Empfang der Regensburger Cineasten – im ausverkauften Rund freuten sich auch Promis wie Schauspieler und Regisseur Marcus Mittermeier sowie Urs und Klaus Eder über den Besuch aus Niederkaltenkirchen – „geplättet und gerührt“, sondern bedankte sich auch für die Treue der Fans. Schon wenige Tagen nach dem Kinostart von „Sauerkrautkoma“ wurden über 200000 Zuschauer an den Kinokassen gezählt. Die Autorin arbeitet gerade am zehnten Buch und die rhetorische Frage von Moderator Torsten Koch, Geschäftsführer des Verleihs Constantin, ob die Fans nächstes Jahr an gleicher Stelle gerne die sechste Verfilmung „Leberkäsjunkie“ sehen würden, beantwortete das Publikum mit einem lauten „Jaaaaa“ und tosendem Applaus.

Die Dreharbeiten starten am 15. September, doch bis dahin kostet das Team erstmal den Erfolg von „Sauerkrautkoma“ aus. Hauptdarsteller Sebastian Bezzel hatte an diesem Abend schon Stopps in Passau und Deggendorf hinter sich, präsentierte sich aber bestens gelaunt und als Star zum Anfassen. Nach dem Talk auf der Bühne posierten Bezzel und Falk geduldig für Hunderte von Fotowünschen. Koch verriet, dass Bezzel unbedingt wieder nach Regensburg wollte, denn Kinochefin Doris Lerchl-Goldermann war eine der ersten Betreiberinnen, die 2013 mit der Vorstellung des Erstlings „Dampfnudelblues“ den steilen Erfolgsweg der Eberhofer-Filme geebnet hätten. Bezzel verriet, dass zwei Requisiten bei den Drehs wie Augäpfel gehütet würden: die Brille von Heizungspfuscher Flötzinger und die Jeans von Franz Eberhofer. „Die sind noch wichtiger als die Schauspieler, da es sie nur einmal gibt. Die Brille landet nach dem letzten Dreh direkt im Safe von Constantin. Ich kann berichten, dass ich in fünf Filmen immer dieselbe Jeans getragen habe. Keine Angst, sie wurde zwischendrin mal gewaschen. Die Typen, die sich sonst um das Grabtuch von Turin kümmern, kümmern sich jetzt um diese Jeans, da es diesen Schnitt und die Waschung nicht mehr gibt und sie noch den nächsten Film halten muss.“

Die Filmschaffenden freuten sich auch über eine besondere Ehre: Der berühmte Kreisverkehr im Drehort Frontenhausen, laut Falk „einer der Hauptdarsteller in den Büchern und Filmen“, wurde jüngst mit einem Denkmal von Franz Eberhofer und Filmkumpel Rudi Birkenberger bestückt und offiziell in Franz-Eberhofer-Kreisel umbenannt. „Aber passt auf, das ist totale Touri-Abzocke mit Apothekerpreisen“, scherzte Bezzel. Über den sechsten teil, der am 1. August 2019 in die Kinos kommen wird, wollten Falk und Bezzel nur so viel verraten: „Es bleibt alles anders.“