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Titelfoto: Beth Garrabrant / Universal Music
26. Juli 2020

Vom kleinen Mädchen zur Königin des Pop

Everybody’s Darling oder Botschafterin der Veränderung? Eines ist sicher: Mit ihrem neuen Album „Folklore“ überrascht Taylor Swift einmal mehr alle.

Als Taylor Swift ihre Karriere als Country-Nachwuchstalent begann, ahnte niemand, dass dies nur der erste Schritt auf dem Weg in den Pop-Olymp sein sollte.Beth Garrabrant / Universal Music

Regensburg. Anlässlich ihres neuen, überraschend veröffentlichten Albums schauen wir uns die spektakuläre Entwicklung des kleinen Mädchens von nebenan zur Königin des Pop genau an.

Geboren wurde der Superstar als Taylor Alison Swift am 13. Dezember 1989 in Reading, Pennsylvania. Ihre Oma war Opernsängerin, Mama Andrea arbeitete früher als Marketingleiterin, Vater Scott ist Vermögensberater. Taylor soll schon als Dreijährige ständig gesungen haben; in der vierten Klasse gewann sie einen nationalen Gedichtwettbewerb. Heute liegt die Welt Taylor Swift zu Füßen, doch früher hatte sie es nicht leicht. Die Sängerin berichtete einst, sie habe in der Schule keine Freunde gehabt. Vor allem die Zeit an der Junior High School sei hart gewesen, erklärte sie im Magazin „Teen Vogue“: „Ich wurde von beliebten Mädchen gemobbt, die fanden, ich sei nicht cool und schön genug.“

Wunderkind

Zu Beginn ihrer Karriere war ihr Image noch weit entfernt von der coolen Pop-Queen: Als Country-Wunderkind wirkte Taylor Swift wie die Unschuld vom Lande. Die „Washington Post“ nannte sie eine „lorbeergekrönte Dichterin der Pubertät“. Schon mit 14 Jahren heuerte sie bei Sony als Songschreiberin an, mit 17 veröffentlichte sie ihr Debütalbum. Das Debütalbum trug den schlichten Titel „Taylor Swift“. Die Newcomerin eroberte die amerikanischen Billboard-Charts im Sturm – die Platte wurde mit Fünffach-Platin ausgezeichnet.

Schon bald begann Taylor Swift, sich stilistisch von ihren Country-Wurzeln zu verabschieden und sich vermehrt dem Pop zuzuwenden.

Mit Elvis Presley hat Taylor Swift gemein, dass es beiden gelang, 25 Top-10-Hits in den amerikanischen Single-Charts zu landen. Michael Jacksons Rekord als Künstler mit den meisten American Music Awards (AMA) brach sie kürzlich sogar. Jackson erhielt „nur“ 24 AMAs, Swift steht aktuell bei 29 AMAs – fünf davon bekam sie 2019. Taylor Swifts Beziehungen hielten in der Vergangenheit nie sehr lange, inspirierten sie dafür aber zu unzähligen Liebesliedern. Und: Swift ist dafür bekannt, zwischen den Zeilen aus dem Liebesleben zu plaudern und manchmal auch ein bisschen nachzutreten. Taylor Swift verarbeitete zum Beispiel ihre Beziehung mit John Mayer im Lied „Dear John“. Der Sänger beklagte sich hinterher über diese Indiskretion – dabei hat auch er eine lange Liste an Promi-Ex-Freundinnen, die er besang – unter anderem Katy Perry. Mit Swift war er Anfang 2010 ein paar Monate zusammen.

Königin Midas

Schön, reich und berühmt: Was Taylor Swift anfasst, wird zu Gold. Laut dem Wirtschaftsmagazin „Forbes“ führt Swift die Liste der bestverdienenden Musiker 2019 an. Im letzten Jahr soll sie durch Musikverkäufe, Werbedeals und die „Reputation“-Tour (die umsatzstärkste Konzertreihe der Pop-Geschichte) 185 Millionen Dollar erwirtschaftet haben.

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